29.09.23: Besuch der Hotelzone in Cancún

Nach dem langen Flug habe ich natürlich erstmal ausgeschlafen und bin relativ spät hochgekommen, dafür aber erstaunlich fit. Von einem Jetlag habe ich gar nichts gemerkt. Es hat sicher geholfen, dass ich im Flieger kaum geschlafen habe, was zeitweise echt hart durchzuhalten war. Am Morgen war also eigentlich alles wie immer 😊. Ich wohne hier in Cancún für 4 Nächte bis zum 02.10. im Nomads Rooftop Hostel.

Das Nomads Hostel von außen.

Das Hostel hat einen kleinen Pool auf dem Dach kombiniert mit einer relativ großen Bar zum abhängen. Zum Leute kennenlernen bietet sich das sicher an. Kann mir vorstellen das hier abends ein paar Reisende anzutreffen sind 😊.

Das ist die Bar auf dem Dach. Hinter den Pflanzen befindet sich der Pool.

Für die 4 Nächte habe ich 18 Euro pro Nacht bezahlt, was eigentlich ein fairer Preis ist, wenn man bedenkt, dass Cancún sehr touristisch ist und die Preise generell etwas höher sind als in anderen Regionen hier in Mexiko. Aber schon bereits in Cancun gibt es ein starkes Preisgefälle. Hier gibt es einmal die Hotelzone (Zona Hotelera), wo die ganzen dicken Hotels dicht an dicht stehen, mit direktem Zugang zu den einmaligen Stränden und einfach alles teuer ist. Sucht euch irgendwas aus, hier zahlt man einfach aus Prinzip ein mehrfaches zum normalen Preis. Alles andere was nicht Hotelzone ist, gehört dann zu Cancún Downtown. Hier trifft man viele Einwohner, kaum Touristen und auch die Preise sind etwas fairer. Hier werde ich die kommenden Tage sicher etwas herumstreunen.

Hier mal ein kleiner Überblick. Im roten Bereich findet man schicke Strände, Clubs und Hotels.

Auf dem ersten Bild oben könnt ihr auch sehen, dass am Hostel so ein kleines Café angesiedelt ist, in dem man Frühstück und kalte Getränke bekommt. Die Preise sind zwar hoch, aber man kommt unkompliziert an ein schnelles Frühstück. Das Hostel liegt recht im Zentrum von Cancún Downtown (blau/weißer Punkt auf der Karte), sodass man viele Orte zu Fuß erreichen kann, was ich auch erstmal machen werde, da ich mit den den öffentlichen Verkehrsmitteln hier noch nicht so vertraut bin und alles etwas wilder und chaotischer Abläuft als in Deutchland.

Zurück zum Tag 😊: Nach dem Aufstehen gabs unten im Café für mich erstmal ein klassisches Omelette und lokalen Kaffee, der auch echt gut war. Danach habe ich mich aufgemacht, um eine SIM-Karte zu kaufen, eines der wichtigsten Sachen, die zu erledigen sind, wenn man hier ankommt. Hier mit einem deutschen Vertragshandy zu surfen kann sehr schnell seeeehr teuer werden (1 Euro/MB). Man kann das auch direkt am Flughafen machen, aber da zahlt man dann auch einen kräftigen Touri-Bonus obendrauf und das wollte ich vermeiden.

Prepaid SIM-Karten sind hier für einen fairen Preis erhältlich. Für 4GB Daten + unlimitierte Anrufe innerhalb Mexikos und den USA/Kanada habe ich knapp 30 Euro gezahlt. Muss aber auch dazu sagen, dass ich mich für den etwas teureren Anbieter Telcel entschieden habe, da diese die Bessere Netzabdeckung haben und ich nicht mit diversen Funklöchern konfrontiert werden will, wenn man die Ballungsräume verlässt, so wie es teilweise ja selbst bei uns in Deutschland noch vorkommen kann.

Anschließend habe ich mir einen Linienbus genommen, um in die Hotelzone zu fahren. Die Busfahren hier sind echt anders als in Deutschland, ich fand’s aber echt cool. Ihr musst euch das so vorstellen: Während aus den Boxen vorne beim Fahrer laut Reggeaton schallt, hält er mit seiner linken Hand sein Handy und hört Sprachnachrichten (wie auch immer das möglich ist bei dem Lärm) und mit der rechten Hand schaltet er, nimmt Geld entgegen und gibt Wechselgeld raus. Echt faszinierend. Achja und halten tut er gefühlt überall aber natürlich immer mit Vollbremsung. Achja und 20 Zusammenstößen mit anderen Fahrzeugen ist er ganz lässig hupend (glaube mit rechts) ausgewichen.

Als ich dann dort war, habe ich einenausgiebigem Spaziergang in der Hotelzone gemacht. Hier einmal ein paar Eindrücke:

Danach bin ich dann runter zum Strand und habe einen kleinen Strandspaziergang gemacht. Ich hatte leider heute meine Badesachen nicht dabei, sonst wäre ich sicher noch baden gegangen, da das Wasser echt angenehm warm ist. Auch hier ein paar Bilder vom Strand:

Mit einer vergleichbaren Busfahrt bin ich dann zurück ins Hostel und habe den Abend zusammen mit Lucas, einem meiner Zimmer-Mitbewohner und 2 Bieren ausklingen lassen. Er ist für 3 Wochen hier, fährt aber erstmal auf eine der naheliegenden Inseln. Aber wir haben schon ausgemacht, dass wir was gemeinsam unternehmen wollen, da er und sein Freund hier ein Auto gemietet haben und noch ausreichend Platz haben 😊.

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