04.-05.10.23: Entspannen und Training auf Isla Mujeres

Ich mir vorgenommen den Tag etwas entspannter zu gestalten und das schöne Hostelgelände zum entspannen zu nutzen. Ihr wisst ja bereits aus dem letzten Blogeintrag, wie das Hostel bei Nacht aussieht, aber ich will euch natürlich nicht vorenthalten wie es bei Tageslicht ausschaut.

Hier noch ein paar Fotos:

Gegen 9:00 Uhr bin ich zusammen mit Jessi und Ricky in den Norden der Insel gefahren, um zu frühstücken. Die Küche im Hostel war leider ziemlich dreckig und hat nicht wirklich dazu eingeladen, essen selber zuzubereiten. Es gab zwar keinen Kühlschrank, aber die Leute haben ihr ganzes dreckiges Zeit da so stehen gelassen. War sehr unappetitlich. Kurzerhand hat uns ein netter Insulaner eine Empfehlung zum frühstücken gegeben. Dort angekommen habe ich mir dann für knapp 100 Pesos Chilaquiles bestellt. Das sind Tacochips mit Hähnchen und Salsa, die mit Käse überbacken sind.

Nach dem Frühstück habe ich dann Estefanie von der Fähre abgeholt. Sie, ihre Schwester und ihre Couse habe ich auf der Chichen Itza Tour kennengelernt. Ich habe ihr die Fotos von meinem Hostel geschickt und ihr hat’s so gefallen, dann wir abgemacht haben einen Tag an der Strandbar bzw. am Meer zu verbringen. Dir Sonne in diesem Teil von Mexiko ist meistens um 19.00 schon untergegangen und die Tage sind verhältnismäßig kurz, daher habe ich habe sie gegen 11:00 Uhr abgeholt, damit wir noch ein paar Stunden in der Sonne haben konnten.

Vorher sind wir aber erst einmal zu einem Chedraui gefahren. Das ist so eine Supermarktketten mit ziemlich großen Filialen. Dort kann man relativ günstig Lebensmittel einkaufen aber auch Kleidung etc besorgen. Wir haben wird Mittag eingekauft und für mich gabs dann noch ein Tank-Top. Und eine Schirmmütze hat sie für mich mitgebracht, da ich bis dato die ganze Zeit ohne Kopfbedeckung rumgelaufen bin.

Danach sind wir weiter mit dem Bus zum Hostel. Wir waren viel im Meer schwimmen und sind zwischendurch immer auf diese großen liegen gegangen. Man musste aber immer schauen, dann man eine im Schatten erwischt, weil es in der direkten Sonne einfach zu heiß war. Wir haben dann noch ein paar Sandwiches zusammen gemacht und gemeinsam Mittag gegessen.

Gegen Abend haben wir noch einen Freund von im Krankenhaus der Insel besucht (er arbeitet dort) und sie ist dann mit dem Bus zur Fähre gefahren. Den Abend habe ich mit Jessi und Ricky an der Strandbar verbracht.

Am darauffolgenden Tag hatte ich mir vorgenommen trainieren zu gehen. Ich hatte mir schon vor der Reise überlegt wie ich Reisen und Trainieren vernünftig kombinieren kann. Als erstes hatte ich überlegt, dass ich vielleicht ein paar Therabänder mitnehmen könnte und auf diese Art und Weise etwas Krafttraining machen könnte. Allerdings habe ich diesen Plan relativ schnell wieder verworfen. Es stand schon vor meiner Reise fest, dass ich hauptsächlich in Hostels übernachten werde und diese geben einfach nicht den Raum her für ein einigermaßen vernünftiges Training. Also hatte ich mir überlegt, dass ich jede Gelegenheit nutzen will in den örtlichen Studios zu trainieren. Ich hab also einen Satz Sportsachen eingepackt. Auf Isla Mujeres gab es insgesamt 3 Studios und ich habe mich für eins entschieden wo eine Tageskarte 100 Pesos gekostet hat. Das sind knapp 5,50 Euro. Mehr als 180 Pesos wollte ich nicht zahlen, da dies etwa dem Preis der Tageskarten in Deutschland entspricht und ich nicht mehr zahlen wollte als zu Hause.

Nach einem kleinen morgendlichen Schlenker in den Norden zum Geld abheben bin ich dann direkt zum Studio Gym Tonic gefahren. Vom Style her erinnert das Studio eher an eine große Garage, die zum Trainieren umfunktioniert wurde. Es war nicht sonderlich groß, aber hatte eigentlich alles was man für ein Training braucht. Was es hier allerdings nicht gibt sind Umkleideräume. Es gibt leidlich ein Bad mit Waschbecken aber ohne Dusche. Man kommt also am besten schon in voller Trainingsbekleidung her. Zum Glück musste ich nur meine Hose wechseln 😅. Hab dann das Bad genommen dafür.

Nach dem Training hab ich mir im Chedraui, der zufällig direkt neben dem Studio war, mein Mittagessen geholt. Es gabs für mich nach dem Training Joghurt mit Papaya. Also nicht ganz so ausgefallen, aber ich wollte mal wieder mehr Früchte in mein Essen einbringen. Die Lebensmittel hier sind im Vergleich zu Deutschland etwas niedriger. 600g Naturjohhurt und 1 halbe Papaya haben mich knapp 3 Euro gekostet. Also günstiger als außerhalb essen ist es allemal.

Nach dem Essem hab ich noch ein kleines Nickerchen gemacht und hab dann noch bis zum Sonnenuntergang am Strand gesessen.

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