09.10.-10.10: Die ersten beiden Tage in Tulum

Am 09.10.23 habe ich Playa del Carmen am Morgen verlassen und bin weiter Richtung Süden nach Tulum gefahren. Für diese Strecke habe ich mich wieder für ein Colectivo entschieden. Fahrtzeit war circa ein Stunde für knapp 40 Pesos. Also wieder ziemlich günstiges Vorankommen.

Kurz vor der Abfahrt. Hier habe ich gemerkt, dass ich mal zum Friseur muss 😅

Tulum kann man ähnlich wie Cancún in 2 gröbere Bereiche aufteilen. Da gibt es einmal Tulum Pueblo, also mehr oder weniger die eigentliche Stadt bzw. Städtchen ( 33.000 Einwohner) und einen langen Küstenstreifen an dem sich Hotel an Hotel reiht. Hinter den Hotels liegen etwas verborgen die schönen Strände von Tulum. Verborgen daher, da es auf Grund der dicht an dicht gebauten Hotelanlagen kaum öffentlich zugängliche Wege zum Strand gibt. Neben den Stränden ist Tulum noch für seine große Maya-Ruinenstätte bekannt.

Die letzte Nacht in Playa del Carmen war etwas weniger erholsam und ich brauchte eine kurze Pause von geteilten Schlafsälen, daher habe ich mich dazu entschieden für etwa 27 Euro pro Nacht ein Privatzimmer zu buchen. Untergekommen bin ich im Freelance Hostel in Tulum Downtown und ich war von Beginn an begeistert von dem Hostel. Die gesamte Anlage ist super sauber, ruhig und die Mitarbeiter dort waren super nett und zuvorkommend. Das Zimmer was ich gebucht hatte, hatte sogar 2 Doppelbetten 😅. Die Küche war super gut ausgestattet und nach nicht einmal 5 Minuten habe ich direkt Anschluss zu neuen Leuten gefunden.

Ich hatte die Unterkunft für insgesamt 4 Nächte gebucht und habe mi h daher dazu entschieden zum nächstgelegenen größeren Chedraui-Supermarkt zu gehen, um Lebensmittel einzukaufen. Bei längeren Aufenthalten ist es einfacher die ganzen eingekauften Sachen auch zu verbrauchen und allgemein komme ich somit etwas günstiger um die Runden, wenn ich mehr selber koche.

Hier im Hostel habe ich mich schnell mit Roberto und Carli angefreundet. Er ist 43, Italiener und ist schon ziemlich viel umhergereist. Carli ist 27 und kommt aus den Niederlanden. Beide wollten ein paar Tage in Tulum bleiben und so haben wir uns zusammengeschlossen. Wir hatten uns überlegt etwas in einer nahegelegenen Bar trinkenzugehen. eine Koreanerin dessen Namen ich leider vergessen habe und Carol, eine Mexikanerin, die hier im Hostel bereits seit einigen Wochen arbeitet sind mit uns gekommen. Auf dem Weg zur Bar haben wir uns noch mit ein paar Tacos eingedeckt.

Angekommen an der Mojito bar hab’s natürlich erstmal einem Mojito der echt gut war. Carli hat dann entdeckt, dass sie direkt in der Bar so eine Presse für Zuckerrohr haben und wir wurden gleich eingeladen ein paar Stangen zu bearbeiten.

Für unsere harte Arbeit hab’s zwar nichts umsonst, aber hat Spaß gemacht 😊

Später gab es dann noch Livemusik. Insgesamt kann ich die Bar sehr empfehlen. Der Chef dort ist cool drauf, die Preise sind fair und die Musik war auch fut. Hier mal ein kleiner Ausschnitt von der Band.

Dann sind wir noch weiter gezogen und haben bis 3:00 Uhr getanzt bevor es zurück ins Hostel ging.

Unsere Truppe 😊

Den nächsten Tag wollte ich dann nur am Strand verbringen. Das Colectivo zum Strand ist glücklicherweise direkt hinter meinem Hostel abgefahren und ich musste nur warten bis der Wagen voll ist. Das kann manchmal etwas dauern und wenn es draußen heiß ist, kann es schnell ungemütlich warm werden im Auto 😅. Einer der Gründe warum ich Reisen bzw. allgemein das längere Fortbewegen in Autos oder Bussen in Zukunft am besten so früh wie möglich zu machen. Man hat mehr Zeit tagsüber und die Fahrten sind angenehmer. Für die 5km zum Strand zahlt man dann ca. 20 Pesos. Ich hab mich einfach irgendwo rausschmeissen lassen und habe dann versucht irgendwie zum Strand zu gelangen.

Nach 20 Minuten gehen hab ich’s dann aufgegeben und bin einfach in eine Hotelanlage gegangen, hab nett an der Rezeption gegrüßt und bin einfach mal durch. Hat besser funktioniert als ich dachte. Keiner hat sich interessiert was ich da mache, man muss wohl nur selbstbewusst da durch 😅. Am Strand habe ich mir dann eine Liege vom Hotel geschnappt. Von dieser hat mich dann auch keiner mehr vertrieben.

Mit dem Colectivo bin ich dann um 18:00 Uhr zurück. Roberto wollte für uns italienisch kochen und das wollte ich mir nicht entgehen lassen.

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