Von Mexico City aus ging meine Reise am 24.02. weiter Richtung Norden in den Bundesstaat Aguascalientes. Aguascalientes ist zwar unter Rucksacktouristen oder allgemein unter Touristen nicht wirklich ein populäres Reiseziel, für mich war dieser Ort aber dennoch etwas Besonderes. Und zwar wohnt hier die Familie meiner sehr guten Freundin Brenda aus Wien. Brenda verließ mit 22 Jahren ihre Heimat in Mexiko und verbrachte die letzten 6 Jahre in verschiedenen Ländern Europas. Zuletzt Österreich, wo ich sie in Wien kennenlernte.

Ich erzählte ihr, dass ich in der Nähe sei, und sie bot mir an, dass ich doch eine Weile bei ihrer Familie leben könnte. Und dann ging auch wirklich alles sehr schnell und unkompliziert. Sie rief ihre Eltern an und ein paar Minuten später hatte ich ihren Vater am Telefon, mit dem ich meine Anreise besprach. Bereits seit diesem Telefonat hatte ich das Gefühl, dass ich in einer sehr lieben Familie unterkommen würde.
Meine Anreise und Ankunft in Aguascalientes
Bevor ich in Aguascalientes ankam, machte ich noch einen kurzen 1-tägigen Stopp in León, der Hauptstadt Guanajuatos. Ich unternahm hier allerdings nicht wirklich viel und blieb auch nur sehr kurz, daher wird über León kein gesonderter Artikel erscheinen. Ich werde trotzdem ein paar Worte verlieren und euch ein paar Bilder zeigen, damit ihr einen groben Eindruck der Stadt bekommen könnt.
León hat 1.6 Millionen Einwohner und gehört damit zu den größeren Städten in Mexiko. Aus touristischer Sichtweise hat die Stadt nicht wirklich viel zu bieten. Es gibt zwar einige schicke Kirchen und das Zentrum ist auch ganz nett (vor allem bei Nacht, dann werden viele Gebäude von bunten Lichtern angeleuchtet), aber sonst gibt es innerhalb als auch außerhalb der Stadt kaum etwas zu sehen, daher ist sie unter Touristen auch nicht wirklich beliebt. Hier ein paar Bilder aus dem Stadtzentrum bei Nacht:






Und einmal bei Tageslicht:




Von León aus nahm ich mal wieder eine Mitfahrgelegenheit, die ich auf BlaBlaCar fand. Für 8 Euro ging es dann 2.5 Stunden weiter in Richtung Norden. Ich kam gegen 20:00 Uhr in Aguascalientes an. Brendas Familie kam auch kurz danach an unserem Treffpunkt an. Bereits heute konnte ich fast alle Mitglieder ihrer Familie kennenlernen: Ihren Vater Luciano, ihre Mutter Amanda und 2 ihrer 3 Schwestern Alison und Regina. Ihre dritte Schwester Sofia war nicht dabei. Sie lernte ich später dann noch kennen. Ich wurde sehr herzlich begrüßt und sie fragten mich, ob ich noch einen kleinen Spaziergang in der Stadt machen möchte oder ob wir gleich wieder zurück fahren sollten. Brendas Familie wohnt nämlich nicht direkt in der Stadt, sondern in einer kleinen Colonia etwa 30 Minuten außerhalb der Stadt.
Ich war noch relativ fit, da die Reise heute mit 2.5 Stunden im Verhältnis zu meinen anderen Reisen relativ kurz war. Wir drehten eine kleine Runde in der Stadt und ich hatte schon einmal die Gelegenheit mir die Stadt bei Dunkelheit anzuschauen. Wir aßen noch ein paar Tacos bei Alisons Lieblings-Taqueria und fuhren im Anschluss zum Haus von Brendas Familie.









Über Aguascalientes
Bevor ich weiterberichte, möchte ich euch noch ein paar Infos zur Stadt geben. Aguascalientes hat circa 750.000 Einwohner und ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates. Der Stadtname bedeutet übersetzt warme Wasser und ist nach den zahlreichen Thermalquellen, welche man rund um die Stadt findet, benannt. Unter Mexikanern ist die Stadt vor allem durch die Feria San Marcos, das größten mexikanischen Volksfeste, bekannt. Dieses findet jährlich rund um den 25. April statt und dauert insgesamt 4 Wochen. Die Stadt wurde im Jahr 1575 von den Spaniern als Fort im Kampf gegen das Volk der Chichimeken gegründet und trug damals den Namen Nuestra Senora de la Asunción de Aguascalientes. Der Bezug des Stadtnamens auf die Warmwasserquellen bestand also schon zur Geburtsstunde der Stadt. Mit seinen zahlreichen Museen hat die Stadt für Touristen auch kulturell einiges zu bieten. Zudem befinden sich die insgesamt 4 Pueblos Magicos des Bundesstaates Aguascalientes Pabellón de Hidalgo, Calvillo, Real de Asientos und San José de Garcia in unmittelbarer Nähe der Stadt.
Meine Unterkunft in Aguascalientes
Insgesamt verbrachte ich 14 Tage mit Brendas Familie und wohnte auch die gesamte Zeit in deren Haus in der Colonia Canada Honda. Ich hatte sogar ein ganzes Zimmer mit riesigem Bett für mich allein. Aus Gründen der Privatsphäre zeige ich euch dieses Mal keine Fotos meiner Unterkunft.
Die Haustiere
Neben den bereits erwähnten Familienmitgliedern gehören noch 2 Hunde (Cholo und Chato) und 6 Katzen zur Familie. Alle Tiere gehörten Sofia, die sich so liebevoll um ihren kleinen Zoo gekümmert hat. Man hat gemerkt, wie gern sie ihre Hunde und Katzen hat. Die Tiere, und vor allem die Hunde, leben hauptsächlich draußen. Die Katzen sind ab und zu mal ins Haus gekommen, die Hunde waren eigentlich immer draußen. Da die Colonia sehr ruhig ist, was den Verkehr angeht, ist es für die Tiere auch relativ ungefährlich auf der Straße herumzulaufen. Außerdem waren die Hunde sehr geschickt dabei den Autos auf der Straße auszuweichen. Gleich von Tag eins habe ich die Hunde in mein Herz geschlossen.


Die waren beide so lieb. Chato, dessen Zähne immer etwas herausschauen war eher ruhig und total auf Amanda fixiert. Er ist ihr überall hinterhergelaufen und war eigentlich immer an ihrer Seite. Cholo ist etwas jünger als Chato und war ein sehr quirliger Hund, immer voller Energie und er braucht immer sehr viele Liebe. Er hat sich immer gefreut, wenn man in gestreichelt hat und war auch total lieb. Die beiden waren schon irgendwie beste Freunde sie sind meistens zusammen herumgestreunt. Natürlich hatten sie sich auch ab und zu mal in den Haaren, aber das kam eher selten vor.



Die Katzen hatten alle sehr unterschiedliche Charaktere. Gris zum Beispiel war sehr zutraulich wohingegen Fiona, die Schwanger war, häufig Abstand gesucht hat. Aber lieb waren sie alle. Ich bin fast jeden Morgen nach dem Aufstehen in den Innenhof gegangen und habe etwas Zeit mit den Hunden und Katzen verbracht, damit sie sich etwas an mich gewöhnen und außerdem waren sie so zutraulich. Ich hatte alle sehr lieb.



Ausflug nach San Jose de Garcia
Gleich am nächsten Tag nach meiner Ankunft hatten Luciano und Amanda schon unseren ersten Ausflug geplant. Wir fuhren nach einem gemeinsamen Frühstück in das Pueblo Magico San Jose de Garcia. In der Nähe dieses Örtchens befindet sich nämlich eine ganz besondere Statue, und zwar der Cristo Roto (gebrochener Christus). Diese 28 Meter hohe Statue von Jesus Christus befindet sich etwas außerhalb der Ortschaft auf einer Insel inmitten des Staudamms Plutarco Elias Calles und wurde nach 2 Monaten Bauzeit im Jahr 2006 fertiggestellt. Das Besondere an dieser Statue ist, dass ihr das rechte Bein und der rechte Arm fehlt. Dies soll an die menschliche Gebrechlichkeit erinnern.
Vorher machten wir aber noch einen kurzen Abstecher zum Weingut Hacienda de Letras ganz in der Nähe von Aguascalientes. Dieses Weingut kann auf über 40 Jahre Winzer-Tradition zurückblicken. Hier werden über 18 verschiedene Weinsorten auf knapp 120 Hektar angepflanzt. Man kann hier Führungen buchen oder die Anlage für Events wie Hochzeiten buchen. Wir wollten lediglich eine kleine Runde drehen und uns das Gelände anschauen. Die Hacienda ist wirklich schick. Es gibt viele Grünflächen und mehrere Möglichkeiten seinen Wein zu genießen. Wir blieben hier knapp 20 Minuten und machten uns dann weiter auf den Weg nach San José.






Wir kamen gegen Nachmittag in San José an. Luciano und ich packten noch ein Sixpack Bier ein (natürlich das gute Modelo) und damit waren wir auch schon für unseren kleinen Ausflug perfekt ausgerüstet. Amanda und Regina waren auch mit dabei, da Amanda aber sehr schnell seekrank wird, blieben die beiden in San José und genossen dort etwas die Ruhe. Um zu der Statue zu kommen, geht man runter zum Ufer des Staudamms und kann hier ein Boot nehmen. Die Fahrt kostet 75 Pesos und dauert etwa 10 Minuten.


Auf der Insel angekommen machten wir einen kleinen Rundgang an der Statue. Es war nicht wirklich viel los hier, aber Luciano meinte, dass hier Menschen gelegentlich zum Beten herkommen. Es waren auch viele kleine Schreine mit verschiedenen Variationen des gebrochenen Christo aufgestellt. Warum das so ist, konnte ich nicht wirklich herausfinden und auch Luciano wusste da nicht weiter.


Wir blieben noch eine Weile auf der Insel, quatschen ein wenig und tranken dabei unser Bier. Zurückblickend hatte ich mit Luciano als auch mit Amanda sehr viele interessante Gespräche. Luciano ist wirklich ein supercooler Typ mit dem ich mich von Tag 1 sehr gut verstanden habe. Er war immer gut gelaunt und hatte immer einen lustigen Spruch parat. Mit Amanda habe ich ebenfalls sehr gut verstanden. Wir redeten oft über Gott und die Welt und ich konnte sehr viel aus unseren Gesprächen mitnehmen. Nach einer halben Stunde gingen Luciano und ich dann zurück zum Boot und machten uns auf den Weg zurück. Immerhin warteten Amanda und Regina ja auf uns auf der anderen Seite. Wieder in San José angekommen hatte ich noch kurz die Gelegenheit ein paar Fotos vom Ort zu machen, bevor wir uns auf den Rückweg machten.





Wir fuhren jedoch nicht direkt zurück nach Canada Honda, sondern machten noch an einem Aussichtspunkt Stopp an dem wir gemeinsam im Restaurant El Mirador Abendessen aßen. Von diesem Aussichtspunkt hatte man einen super Blick auf den Staudamm Jocoqui und die angrenzende Berglandschaft. Regina bestellte sich Burger und für Luciano, Amanda und ich gabs Fisch, der sehr sehr gut war. Und bei dem genialen Ausblick schmeckte das Essen noch einmal besser (siehe Fotos). Wir blieben hier circa eine Stunde bevor wir uns auf den Rückweg nach Canada Honda machten.






Ein wenig über das alltägliche Leben
Am nächsten Tag war dann erstmal Entspannen angesagt. Luciano und Amanda hatten natürlich noch ein paar Touren geplant, aber es gab ja keine Eile, da ich ja eine Weile hierbleiben konnte. So gab es relativ viele Tage, an denen ich einfach die Familie in ihrem Alltag begleitete. Und diese Tage waren wirklich sehr schön. Ich hatte viel Zeit alle etwas besser kennenzulernen und einfach bei ihrem Alltag mitzuwirken. Es war natürlich eine ganz andere Art des Reisens also sonst, aber mir hat dieses gemeinsame Leben mit den 5 wirklich sehr viel Spaß gemacht und ich bin froh über jeden Tag, den ich zusammen mit allen verbringen konnte. Alle waren so lieb zu mir und ich bin so dankbar für diese wundervolle Zeit.

Morgens war ich meistens der Letzte der wach wurde. Regina musste jeden Morgen um 8:00 Uhr zur Schule und Luciano als auch Amanda standen meistens mit ihr gemeinsam auf, um alles vorzubereiten und dann auch selbst zur Arbeit zu gehen. Amanda hat ein Modegeschäft gleich am Haus und Luciano war meistens mit dem Auto los, um Autoteile zu verkaufen. Sofia hat auch keinen kleinen Laden. Sie verkauft seit etwa einem Jahr Reinigungsprodukte gleich neben dem Geschäft ihrer Mutter und verbrachte daher auch relativ viel Zeit zu Hause. Alison hat auch kein Kleidungsgeschäft. Dieses befand sich jedoch etwas weiter weg und sie arbeitete meistens auch erst abends von 5 bis 8 Uhr.



Sofia und Alison arbeiteten zudem nebenher noch als Babysitter und es waren eigentlich jeden Tag mehrere Kinder im Haus, sodass immer Action angesagt war. Ich versuchte so gut wie es ging im Haushalt mitzuhelfen, quatschte mit den Mädels, spielte mit den Hunden und Katzen und nutzte die Zeit auch meine Blog-Artikel zu schreiben.
Hervorheben möchte auch noch Amandas Kochkünste. Sie ist wirklich eine sehr gute Köchin und hat sich sehr darum bemüht, dass immer etwas zu essen da war. Den Haushalt schmissen aber alle zusammen und auch die Mädels kochten super oft. Ich wollte natürlich auch meinen Beitrag leisten und machte ab und zu mal den Abwasch. Mehr ließen sie dann aber auch nicht zu :).

Das hier ist nur ein kleines Beispiel von dem, was wir immer so gegessen haben. Ich habe mich tagsüber nicht mehr so viel mit fotografieren beschäftigt, sondern habe einfach gemeinsam mit Brendas Familie gelebt. Daher habe ich allgemein nicht so viele Fotos gemacht, auch nicht vom Essen. Ich kann euch aber vergewissern, alles was Amanda, Luciano und die Mädels gekocht haben war immer super lecker und ich habe mich immer aufs gemeinsame Essen gefreut.
Ausflug nach Calvillo
Ein paar Tage später, am 28.02.24, machten Luciano, Amanda, Sofia, Regina, eine Freundin von Regina und ich uns auf den Weg in das nächste Pueblo Magico: Calvillo. Das 21.000 Einwohner große Calvillo liegt circa. 1 Stunde Autofahrt von Aguascalientes entfernt. Das Örtchen besitzt ein schickes koloniales Stadtzentrum mit vielen kleinen Restaurants, Cafés und auch einigen Hotels. Aber auch außerhalb der Ortschaft gibt es einiges zu sehen. Ganz in der Nähe befindet sich der Staudamm Malpaso auf dem man diverse Wassersportarten betreiben kann. Außerdem ist die Zone rund um Calvillo das größte Anbaugebiet für Guyabas. Dies ist eine sehr weit verbreitete Frucht, dessen Geschmack ich schwer beschreiben kann. Man verwendete sie zur Herstellung von Säften, Likören und anderen alkoholischen Getränken oder man isst sie einfach so.
Wir hingegen hatten keine besondere Aktivität geplant, sondern machten einfach einen kleinen Familienausflug, damit ich den Ort mal gesehen habe. Außerdem nutzt Brendas Familie den Ausflug nach Calvillo, um sich mit leckerem Brot einzudecken. Nachdem wir in Calvillo ankamen, besuchten wir aber zu aller erst Lucianos und Amandas Lieblingsrestaurant in Calvillo: die Pozolería y Antojitos Cacahuazintle. Hier bekommt man typisches mexikanisches Essen wie zum Beispiel Enchiladas (die Spezialität des Hauses), Tacos, Flautas, Tostadas, Pozole als auch diverse Nachspeisen. Jedem der mein Blog einigermaßen regelmäßig verfolgt, dem sollten die oben genannten Speisen mittlerweile geläufig sein.

Ich habe mir natürlich die Spezialität des Hauses bestellt. Die Enchiladas waren superlecker und auch mein kleiner Kuchen, den ich mir zum Nachtisch bestellte war sehr gut. Auch preislich war das Restaurant empfehlenswert. Die Hauptspeisen kosten hier zwischen 100 und 150 Pesos und man wird von der Portion auf jeden Fall satt. Ich konnte nachvollziehen, warum wir hier hergekommen sind.

Anschließend machten wir uns auf Weg ins Zentrum. Wir machten einen kleinen Schlenker über den Hauptplatz von Calvillo und streiften etwas in den Gassen umher, um letztendlich am Fuße eines kleinen Aussichtspunktes anzukommen.









Und zwar befindet sich nicht unweit vom Zentrum der Aussichtspunkt Andador Matamoros. Hierbei handelt es sich um eine Treppe umgeben von bunten Häuserfassaden. Mir kamen die Farben hier irgendwie bekannt vor und auch die Treppe hatte ich schon einmal gesehen.

Nach kurzem Nachdenken fiel es mir dann ein: Brenda hatte genau hier an dieser Stelle Fotos aufgenommen und auf ihrem Instagram Account hochgeladen. Ich nutzte die Gelegenheit und versuchte ihre Bilder so gut wie es geht nachzustellen. Hier ist das Endresultat:




Kommt doch eigentlich ganz gut ans Original ran oder was denkt ihr? Nach ein paar Minuten Treppensteigen ist man dann schließlich oben angekommen und wir haben alle gemeinsam noch ein Selfie gemacht. Nur Luciano hat gefehlt. Er wartete unten auf uns und passte aufs Auto auf ;).

Zumindest ein Bild mit Luciano wollte ich aber noch aus Calvillo haben und machten daher noch ein schnelles Foto im Auto vor unserer Abreise. Hier das Ergebnis:

Wir machten uns anschließend zurück auf den Weg nach Aguascalientes. Kurz vor Ortseingang machten wir allerdings noch einen kleinen Stopp. Und zwar wollten wir noch zum Cerro Picacho oder auch Cerro del Muerto gehen. Das ist ein kleiner Hügel von dem aus man einen schönen Blick auf den Sonnenuntergang hat. Wir kamen hier bereits zu später Stunde an und sind daher nicht ganz auf den Hügel gewandert, da das bestimmt noch einmal mindestens 1.5 Stunden gedauert hätte. Wenn man den Sonnenuntergang vom Hügel aus sehen möchte, sollte man also schon zeitig aufbrechen. Wir gingen am Fuß des Hügels ein paar 100 Meter hinauf und konnten noch die letzten Momente des Sonnenuntergangs genießen. Und dieser war sehr schick, vor allem mit dieser Kulisse. Mir ist allgemein aufgefallen, dass die Sonnenuntergänge hier häufig sehr schön sind. Das kannte ich bisher nur aus den Küstenorten.



Danach ging es dann zurück ins Auto und wir fuhren wieder nach Canada Honda. Damit ging ein langer und sehr schöner Tag zu Ende. Mir hat dieser Ausflug wieder einmal sehr viel Spaß gemacht. Ein Tag voller schöner Erinnerungen. Auch die Gastfreundlichkeit von Amanda und Luciano und ihren Töchtern möchte ich an dieser Stelle noch einmal erwähnen. Während meines gesamten Aufenthalts haben sie mich stehts zu allem eingeladen. Sei es Restaurantbesuche, das Essen zu Hause, Kosten für die Autofahrten, Eis essen oder sonstige Aktivitäten. Das ist keinesfalls selbstverständlich und auch dafür war ich ihnen sehr dankbar.
Die nächsten Tage waren dann wieder etwas ruhiger und ich konnte die Zeit zum Schreiben meiner Artikel nutzen. Ich unternahm natürlich auch noch ein paar Sachen alleine. Ich erkunde die Stadt Aguascalientes, besuchte Museen, probierte Cafés und Restaurants aus und konnte sogar an einem Freitag das Nachtleben in Aguascalientes mit Brendas bester Freundin aus Aguascalientes und ihrem Freund kennenlernen. Dazu und viele weitere Sachen werdet ihr im nächsten im zweiten Teil meines Berichts über Aguascalientes erfahren.

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