Mein Reise nach Medellín
Am 01.04.24 verließ ich Bogotá in Richtung Medellín. Prinzipiell gibt es 2 Möglichkeiten nach Medellín zu kommen. Auf der einen Seite gibt es einen Fernbus, der circa 20 bis 35 Euro kostet. Obwohl die Strecke lediglich 400 km beträgt, braucht der Bus ganze 8 Stunden, bis er in Medellín ankommt. Das liegt daran, dass Medellín in einem Tal umgeben von den Anden liegt und die Fahrt daher zu einem großen Teil durch die Gebirge führt. Je nach Verkehrslage kann die Reise aber auch mal gute 10 oder 11 Stunden dauern.

Die andere Option ist ein Direktflug. Dieser dauert gerade einmal 35 Minuten und kostet mit Aufgabegepäck circa 50 Euro. Auf Grund des niedrigen Preises für den Flug, war die Entscheidung für den Flug relativ schnell gefallen. Ich stieg also am 01.04.24 morgens in meinen Flieger in Bogotá und war ratzfatz in Medellín. Mit dem Flughafen in Medellín war ich genauso zufrieden wie mit dem Flughafen in Bogotá. Nachdem wir landeten dauerte es nicht einmal 15 Minuten und ich Stand mit meinem Gepäck am Taxistand.
Medellín verfügt über 2 Flughäfen, den auswärtsgelegenen Flughafen José María Córdova Medellín (MDE) und den innerhalb der Stadt gelegenen Flughafen Olaya Herrera. Ich landete auf dem Flughafen MDE und brauchte daher noch eine weitere halbe Stunde, bis ich letztendlich in der Stadt ankam. Man hat die Auswahl zwischen Bus, welcher zwischen 9.000 und 12.000 Pesos kostet und eine Fahrtzeit von circa 1 h hat, Taxi oder Uber/DiDi. Ich hatte mich im Voraus nicht über die Busse informiert und nahm mir daher ein Uber. Dieses kostet noch einmal zusätzliche 20 Euro. Das sollte man also bei seiner Reisekostenkalkulation mit einrechnen. Anschließend hat man die Auswahl zwischen einer langen Fahrt (1 h) oder einer kurzen Fahrt (30 min) durch einen Tunnel. Die Maut für die Tunnelnutzung muss man natürlich noch einmal draufrechnen, da der Fahrer diese natürlich nicht zahlt. Das sind noch einmal 5 Euro extra obendrauf.
Über Medellín
Zu Beginn möchte ich noch ein paar Worte über Medellín verlieren. Medellín ist mit 2,5 Millionen Einwohnern nach Bogotá die zweitgrößte Stadt Kolumbiens. Sie liegt in einem Tal umgeben von den Ausläufern der West- und Zentralanden. Die Jahresmitteltemperatur in Medellín liegt zwischen 22 und 24 °C und es ist eigentlich das ganze Jahr über sonnig, wobei es auch relativ häufig regnet. Es ist allerdings bei weitem nicht so warm wie beispielsweise in Cartagena (28 bis 30 °C), welches an der Pazifikküste liegt. Auf Grund seines angenehmen Klimas wird Medellín daher auch die Stadt des ewig Frühlings genannt. Für mich waren die Temperaturen hier perfekt. Es ist zwar warm, aber halt nicht heiß und es kühlt nachts etwas ab, vor allem wenn es regnet.

Einigen von euch ist die Stadt aber vielleicht wegen etwas anderem schon einmal zu Ohren gekommen. Und zwar war Medellín der Geburtsort und die Wirkungsstätte des Drogenbarons Pablo Escobar, der mit seinem Kokaingeschäft in den 1970 bis 1990er Jahren sehr viel Gewalt und Leid ins Land brachte. Während dieser Zeit galt Medellín als gefährlichste Stadt der Welt. Während einer Walking Tour im Zentrum erfuhr ich, dass die Lebenserwartung junger Männer etwa bei etwa 22 Jahren gelegen haben soll. Ob das genauso stimmt, konnte ich nicht herausfinden. Es wäre aber ein Indikator dafür, wie gefährlich es während dieser Episode für die Menschen war.
Medellín hat sich in den letzten 25 Jahren aber extrem gewandelt und viele Sichtweisen und Vorurteile über das Land stammen noch aus vergangenen Zeiten. Heutzutage gilt Medellín als hochinnovative und moderne Großstadt. Die Stadt hat unter anderem Seilbahnen errichtet, die die äußeren Stadtbezirke mit dem Zentrum verbinden. Die Seilbahnen sind mit dem U-Bahnnetz verbunden und bieten den Bewohnern der etwas ärmeren Gegenden die Möglichkeit einfach in die Stadt zu gelangen.


Was mir zudem aufgefallen ist, dass es unfassbar viele Grünflächen gibt. Das liegt zum einem am Klima und zum anderen an den vielen Umweltschutzprogrammen, welche die Stadt ins Leben gerufen hat.
Meine Unterkunft
Ihr fragt euch jetzt vielleicht, warum ich so ausgiebig über die Stadt berichte. Das liegt daran, dass ich mich dieses Mal für einen längeren Aufenthalt entschied und ich mich daher etwas mehr mit der Stadt auseinandergesetzt habe. Insgesamt verbrachte ich nämlich ganze 6 Wochen in Medellín. Zum einen brauchte ich eine kleine Pause vom ständigen Herumreisen in Mexiko und zum anderen wollte ich hier die Gelegenheit nutzen die kolumbianische Kultur und seine Menschen intensiver kennenzulernen.
In diesen 6 Wochen habe ich natürlich nicht ständig etwas unternommen, sondern habe das ganze etwas entspannter angehen lassen. Ich wollte mal wieder regelmäßig trainieren, neue Leute kennenlernen, habe viele Restaurants und Cafés besucht und schaute mir verschiedene Ecken der Stadt an, die unter Touristen vielleicht nicht so beliebt bzw. bekannt sind. Ich möchte die kommenden Artikel daher auch dazu nutzen, um die Stadt, wie ich sie mit meinen Augen erlebt habe, näherzubringen.
Ich entschied mich für die Zeit in Medellín ein AirBnB zu mieten. Es handelte sich um ein Zimmer in einer 2er-WG, welches von einem der Mitbewohner, der gleichzeitig Eigentümer des Apartments ist, vermietet wird. Für die 1.5 Monate zählte ich insgesamt 520 Euro, also etwa 11 Euro pro Nacht. Mein Zimmer war sehr hell und geräumig und in dem Bett habe ich super geschlafen.

Die Wohnung verfügte außerdem über ein Wohnzimmer mit riesigem Fernseher auf dem ich Netflix, Amazon Prime, HBO und Disney Plus nutzen konnte. Außerdem gab es einen kleinen Balkon.

Direkt neben dem Wohnzimmer befand sich ein Esstisch und nebenan die Küche mit Waschmaschine, die ich mit nutzen konnte. Ich sparte mir also noch einmal die Waschkosten, die sonst wöchentlich anfielen.



Alejandro wohnt in der Wohnung zusammen mit Ana, einer Freundin, zusammen. Beide sind supernett und ich habe mich echt gut mit beiden verstanden. Das Zusammenleben mit den beiden ist ziemlich entspannt. Neben den beiden wohnt auch noch Alejandros Dackel Randolf in der Wohnung. Randolf ist zwei Jahre alt und total lieb. Er freut sich immer, wenn man nach Hause kommt und will immer spielen. Ich habe ich vom ersten Tag an sehr gern gehabt. Vor allem seine Hundeaugen und seine etwas nach außen stehenden Vorderbeine fand ich süß.


Für mich war dieses AirBnB ein echtes Goldstück und ich kann jedem, der ein AirBnB in Medellín, sei es für kurze oder längere Aufenthalte, sucht, absolut empfehlen.
Meine Wohngegend
Das Apartment befindet sich im Stadtteil Belén (roter Punkt auf der Karte) und liegt damit etwas weiter entfernt vom Touristenviertel El Poblado. Für Reisende, die gerne mitten im Touristen-Getümmel leben möchten, ist dieses AirBnB daher eher ungeeignet. Wer nach einer etwas authentischeren Erfahrung sucht, ist hier aber absolut richtig aufgehoben. Belén ist nämlich ein ruhiges Wohnviertel, abseits vom Trubel der Stadt. Was ich noch sehr schön fand, war, dass es hier so schön grün war. Im Wohngebiet selbst als auch etwas außerhalb, wachsen unfassbar viele Pflanzen. Auch deshalb fand ich die Region unglaublich schön.









Wer etwas mehr Action haben will, kommt hier allerdings auch auf seine Kosten, da das schicke Stadtviertel Laureles mit seinen unzähligen Restaurants, Bars, Kneipen nur ein paar Minuten Fußweg entfernt liegt. Man kann also seine Ruhe haben und wenn man ausgehen möchte, kann man das perfekt in Laureles tun.

Wenn ich Belén unterwegs war, dann eher im nördlichen Bereich. Vor allem wenn ich zum Training ging, oder nach Restaurants oder Cafés Ausschau hielt. Man findet viele Geschäfte des Alltäglichen Lebens und auch einige Restaurants, allerdings bei weitem nicht so viele wie in Laureles.
Meine ersten Tage in Medellín
Ich verbrachte die erste Zeit natürlich damit meine Umgebung etwas zu erkunden und drehte einige Runden in Belen. Bald suchte ich mir auch ein Fitnessstudio, da ich die Zeit unter anderem dazu nutzen wollte, wieder etwas in Form zu kommen. Zum Glück befindet sich nur ein paar Minuten Fußweg entfernt das BodyTech Belén. Mit 65 Euro pro Monat hat das Studio einen ziemlich hohen Preis, allerdings war es mir die kurze Entfernung dann doch wert. Die Alternative wäre das Smartfit gewesen. Dort zahlt man pro Monat nur etwa 30 Euro, aber die nächste Filiale war etwa 20 Minuten entfernt und außerdem ist das SmartFit, egal zu welcher Filiale man geht, total überlaufen und es hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht dort zu trainieren. Für mich ging der Preis fürs BodyTech daher in Ordnung, auch wenn es nicht ganz so gut ausgestattet war wie seine Konkurrenz.

Ich traf mich außerdem ein paar Mal mit Stephanie. Stephanie lernte ich während meiner 4 Wochen in Oaxaca im Maka Hostel in Oaxaca de Juarez kennen. Während ich weiter in Mexiko herumtourte, reiste sie weiter Richtung Süden und machte eine Runde in Mittelamerika. Zur Zeit meiner Ankunft wohnte sie bereits ein paar Wochen in Medellín und kannte sich schon ein bisschen aus. Wir stellten fest, dass wir ziemlich nah beieinander wohnten und verabredeten uns auch recht zeitig. Das erste Mal traf ich sie im Café Primavera. Dieses Café entwickelte sich schnell zu einem meiner Lieblings-Orte zum Frühstücken bzw. Kaffee-Trinken. Die Sandwiches dort sich unglaublich gut und auch der Kaffee ist spitze.


Ein anderes Mal trafen wir uns bei Crepes & Waffles. Zu meiner Überraschung war sie noch nie bei Crepes & Waffles und ich wollte sie vom Essen dort überzeugen. Genauso wie ich liebte sie die Crepes dort. Die Waffeln sind wirklich riesig und kosten im Schnitt 20000 Pesos also gerade einmal 5 Euro.


Besichtigung des Zentrums
Ich war natürlich nicht nur in meiner Nachbarschaft unterwegs, sondern habe mir auch andere Teile der Stadt angeschaut. Zuallererst wollte ich mir das Zentrum anschauen. Dafür buchte ich eine Free Walking Tour über Beyond Colombia, da ich mit denen schon gute Erfahrungen in Bogotá machte. Wir trafen uns am Plaza Botero genau vor dem dem Museum von Antioquia.


Dies ist auch der Platz an dem die berühmten großen Statuen, die der kolumbianische Künstler Fernando Botero der Stadt Medellín schenkte. Rund um den Plaza de Botero wurden insgesamt 23 dieser Figuren ausgestellt.


Wir machten an insgesamt 4 Stationen halt zu denen uns unser Guide etwas erzählte. Zu Beginn erklärte er uns natürlich, was es mit diesen Figuren auf sich hat und warum sie auf dem Plaza de Botero aufgestellt wurden. Ähnlich wie in der Stadtführung in Bogotá erfuhren wir auch viel über die Geschichte Kolumbiens allgemein bevor wir zu unserer zweiten Station, dem Parque de Bolívar. Der Park wurde ursprünglich 1892 angelegt und hieß damals Parque de la Independencia (Unabhängigkeitspark). Später wurde er zu Ehren von Simón Bolívar umbenannt. Der Parque de Bolívar ist ein beliebter Ort für kulturelle Veranstaltungen und öffentliche Versammlungen. Hier finden oft Konzerte, Theateraufführungen und politische Kundgebungen statt. Mir fiel aber auch auf, dass hier sehr viele Obdachlose unterwegs waren und auch sonst liefen hier einige dubiose Gestalten herum. Es ist definitiv kein Ort zum Wohlfühlen. Mir reichten die 10 Minuten hier definitiv.


Danach ging es direkt weiter zum Parque San Antonio. Auch hier befinden sich einige der gespendeten Botero Figuren, wobei eine Figur besonders hervorsticht, und zwar eine zerstörte Vogelstatue. Im Jahr 1995 wurde hier während eines Konzertes eine Bombe gezündet. Bei diesem Anschlag der kolumbianischen Drogenkartellorganisation “Oficina de Envigado” kamen 23 Menschen ums Leben, und mehr als 200 wurden verletzt. Seitdem dient diese Statue als Erinnerung an diesen Tag und als Zeichen des Widerstandswillens der Stadt. Direkt neben die demolierte Statue stellte man übrigens noch einmal die gleich Statue auf.


Zu guter Letzt machten wir einen Stopp auf dem Parque De Las Luces. In den 1980 und 1990er Jahren der Platz ein bekanntes Rotlichtviertel der Stadt. In den späten 1990er Jahren begann die Stadtverwaltung allerdings damit den Platz umzugestalten. Es wurden viele Gebäude abgerissen oder umgestaltet, um den Platz zu einem sichereren Ort zu machen.
Heute ist der Plaza de las Luces ein Symbol für den Wandel und die Erneuerung der Stadt. Der Platz ist bekannt für seine beeindruckenden Kunstinstallationen, darunter insbesondere die “Columnas de Luz” (Lichtsäulen) des kolumbianischen Künstlers Luz María Bedoya. Diese Lichtsäulen sind das Hauptmerkmal des Platzes und schaffen nachts eine einzigartige Atmosphäre. Die Tour fand allerdings tagsüber statt und ich hatte nicht vor hier nach Einbruch der Dunkelheit herumzulaufen, um mir diese Lichter anzuschauen.

Danach war der Rundgang dann vorbei. Insgesamt verbrachten wir gut 3 Stunden in den Straßen des historischen Zentrums und wir konnten uns ein gutes Bild machen.

Um ehrlich zu sein, hat es mir hier nicht wirklich gut gefallen. Das Zentrum von Medellín ist wirklich nicht schön, weder was die Architektur noch die Atmosphäre angeht.

Außer die Plätze, die wir besuchten, gibt es im Zentrum eigentlich kaum etwas zu sehen, und wenn man eine nette Atmosphäre sucht, ist man hier auch nicht wirklich richtig. An vielen Ecken hängen dubiose Gestalten herum und zu später Stunde würde ich mich hier nicht aufhalten wollen. Dafür gibt es andere Viertel in Medellín, die viel schöner sind wie beispielsweise Laureles, Sabaneta (liegt allerdings etwas außerhalb) oder El Poblado.
Ausflug ins Pueblito Paisa
Eine ganz schicke Ecke von Medellín ist auch das Pueblito Paisa. Hierbei handelt es sich um eine Miniatur-Nachbildung eines typischen kolumbianischen Dorfes, die sich auf dem Cerro Nutibara, einem Hügel, der sich im Zentrum von Medellín befindet.

Ich ging hier zusammen mit Karen hin. Sie lernte ich hier in Medellín kennen. Sie kommt zwar ursprünglich aus Tolima (eine Region südlich gelegen von Medellín), kannte sich aber super in der Stadt aus, da sie hier schon seit ihrem 11. Lebensjahr wohnt. Wir verabredeten uns hier oben, um uns gemeinsam das kleine Dörfchen anzuschauen.


Die Gebäude im Pueblito Paisa sind im traditionellen Paisa-Stil gebaut, der typisch für die Region Antioquia ist. Die Fassaden sind sehr bunt und viele Häuser haben traditionelle Balkone und Ziegeldächer.



Neben diesen Miniaturdorf befindet sich außerdem noch einige Restaurants, Cafés, Souvenirgeschäfte und eine große Aussichtsplattform, von der aus man eine beeindruckende Aussicht auf die Stadt hat. Leider war diese Aussichtsplattform zur Zeit unseres Besuches gesperrt, sodass der Ausblick nicht ganz so toll war, da die Sicht durch Bäume blockiert wurde. Aber ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie weit man ohne die Bäume hätte schauen können.

Das Pueblito Paisa ist zwar nicht groß aber es ist definitiv ein Ort an dem man eine schöne Zeit verbringen und ein paar schöne Aufnahmen machen kann. Die bunten Häuser mit ihren Balkonen sehen wirklich ganz schick aus. Ich finde ein Ausflug hierhin lohnt sich. Man kann dort übrigens mit dem Auto direkt hinfahren. Wenn man möchte kann man aber auch keinen kleinen Spaziergang hoch auf den Berg machen und etwas die Umgebung rund um das Dörfchen erkunden.

Wir gönnten uns kurz vor Ladenschluss noch einen Kaffee und bestellten uns anschließend ein Uber, um wieder zurück in die Stadt zu gelangen.

Mein erstes Fazit nach 2 Wochen
Ich habe mich in Medellín vom ersten Tag an sehr wohlgefühlt. Das Klima ist echt total angenehm und es lässt sich tagsüber einfach richtig gut aushalten, auch wenn die Sonne scheint. Es ist nicht so drückend heiß, wie in den meisten mexikanischen Städten, die ich besuchte. Es regnet zwar relativ viel, aber das kommt natürlich den Pflanzen zugute, die überall in der Stadt angepflanzt wurden.



Speziell mein Bezirk Belén gefiel mir sehr gut. Es war tagsüber einfach total ruhig und ich fühlte mich hier sehr sicher. Auch hier war es sehr grün und praktisch ist auch die Nähe zum schicken Ausgehviertel Laureles von dem ich euch in den nächsten Artikeln mehr berichten werde.



Der wichtigste Punkt sind aber die Menschen hier. Die Einwohner von Medellín sind einfach so lieb und hilfsbereit. Ich wurde so oft einfach auf der Straße oder auch in Restaurants nett angesprochen, wo ich denn herkomme und ob mir Medellín denn gefällt.

Auch wenn man jemanden nach dem Weg fragte, kam es nicht selten vor, dass diese Person mich sogar ein Stück begleitete, um sicher zu gehen, dass ich auch sicher und heil ankomme. Einmal begleitete mich eine ältere Dame ganze 10 Minuten, um mir den Weg von einer Bushaltestelle zur nächsten zu finden. Da war ich schon ziemlich beeindruckt über die Hilfsbereitschaft der Menschen.
Auch die kulinarische Seite von in Medellín, über die ich im nächsten Artikel mehr berichten werden, ist sehr vielseitig. Das Essen ist zwar ganz anders als in Mexiko und hat vielleicht nicht so eine Bandbreite an Geschmäckern aufzuweisen, hat aber trotzdem viel zu bieten. Mehr dazu kommt aber im nächsten Artikel.

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