03.10.23: Golfcaddy Tour durch Isla Mujeres

Am nächsten Morgen bin ich zum Frühstücken in ein nahegelegenes Café gegangen und habe dort meine beiden amerikanischen Mitbewohner getroffen. Für mich gabs Encheladas mit Mole, so eine mexikanische Sauce mit Schokolade, und dazu wieder Eiskaffee.

Das Essen war wieder einmal einmalig. Wir haben hier zu dritt bestimmt 2 Stunden gesessen und Jessi, so hieß die Frau, hat mir viel aus ihrem Leben erzählt. Sie hat echt schon einiges erlebt und ich habe ihr gerne zugehört. Ihr Bruder Ricky ist auch ein cooler Typ. Allgemein waren beide sehr aufgeschlossen und nett und freundlich. Er geht auch gerne Trainieren und sobald ich ihm erzählt habe was ich studiert habe war er ganz hellwach und hat mich erstmal seinen Trainingsplan durchchecken lassen, den sein Trainer für ihn gemacht hat. Der Plan war gut und sein Trainer hat sich gefreut, dass ich den Plan abgesegnet habe 😅. Wir haben uns überlegt, dass wir uns gemeinsam ein kleinen Goldcaddy leihen könnten und damit die Insel erkundschaften. Diese Dinger kann man im Hostel direkt für 80 Euro für 24h mieten. Und zu dritt war das dann auch ein fairerer Preis. Zurück im Zimmer war dann noch ein weiterer Typ, sein Name war Chris, und nach ein paar Minuten Gespräch stellte sich heraus, dass die Amerikaner und Chris gemeinsame Freunde in deren Heimat waren. Alles ziemlich kurios 😅. Chris reist seit vielen Jahren umher und hat schon viel von der Welt gesehen. Er kommt immer mal wieder auf Isla Mujeres zurück, da es ihm hier gut gefällt. Demnach kennt er hier jede Ecke und hatte einen Haufen Tips für uns wo wir günstig essen können, wo die besten Strände zu finden sind und so weiter. Er hat sich dann auch angeboten, dass er mit auf unsere Tour mit dem Caddy kommt und somit hatten wir den besten Tourguide der Insel mit an Bord.

Bevor wir losgefahren sind habe ich mit Jessi erstmal das Wasser angetestet. Es ist sehr warm und erfrischen kann man sich eigentlich kaum, aber trotzdem tut es sehr gut mal nicht in der Sonne zu schwitzen.

Wir sind erstmal Richtung Süden gefahren und haben bei einem kleinen Aussichtspunkt halt gemacht.

Unser erster Stop.

Hier gabs dann noch das erste Bier der Tour bevor es weiter zum südlichsten Punkt der Insel ging dem Punta Sur. Dort hatte man ebenfalls einen fantastischen Ausblick

Bevor wir gefahren sind gabs dann noch ein Abschiedsfoto 😊

Wir waren zu Glück so gut wie alleine und haben hoffentlich keinen Einheimischen belästigt 😅

In Mexiko finden man an vielen Ort so bunte Statuen mit dem Namen der entsprechenden Orte und auch hier gab es so etwas und Jessi hat netterweise ein Foto gemacht 😊

Punta Sur!

Anschließend sind wir dann die ganz Insel abgefahren bis zur Nordspitze. Dort befindet sich das Zentrum der Insel. Hier gibt es viele kleine Geschäfte, Banken, Supermärkte und so weiter. Man bekommt hier also alles was man braucht.

Der Norden der Insel

Außerdem befinden sich hier die schönsten Strände der Insel, dementsprechend sind auch viele Menschen hier. Da ich allerdings in der Nebensaison unterwegs bin, war es schön leer.

Wir haben hier auch wieder eine kurze Bierpause eingelegt und haben etwas am Strand gechillt. Es war Mittlerinnen etwa 18:00 und Chris wollte mit uns an einen Ort fahren, der etwas südlicher liegt und an dem man den Sonnenuntergang anschauen kann. Also ab in den Caddy und weiter.

Schön 🤩
Ricky, Jessi, ich und Chris

Jetzt hatten wir alle Hunger und Chris hat uns zu einer kleinen Straßenecke navigiert wo es einheimisches Streetfood zu lokalen Preisen gibt. Die Dame mit dem Stand fährt dort jeden Abend um 18:00 Uhr hin, baut ihren Stand auf und bleibt bis alles ausverkauft ist. Bei ihr haben wir dann Tacos für 20 Pesos gekauft und die waren echt lecker.

Das war natürlich nur ein Teil meines Abendessens.

Dann gab es da noch Hotdogs mit Käse und Bacon umwickelt und ein Haufen Zwiebel und Salsa oben drauf. Habe leider vergessen ein Foto zu machen aber der war soo lecker und gezahlt habe ich gerade einmal 30 Pesos.

Hier ungefähr haben wir gegessen.

Was hier auch praktisch ist, es gibt eine Facebook-Gruppe mit dem Namen MercaIsla wo die ganzen Streetfood-Stände ihr Essen auch zum liefern anbieten. Man kann die Gruppe aber auch einfach nutzen um zu schauen was alles so angeboten wird, dann hier wird sehr aktiv gepostet und man findet eigentlich immer etwas gutes. Wir sind dann zurück zum Hostel, haben an der Strandbar noch ein paar Bier gehabt. Am nächsten Tag sollte ich Besuch vom Festland bekommen 😊.

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