Am 13.10. ging es dann 215 km weiter südlich mit dem Colectivo für knapp 160 Pesos nach Bacalar. Bacalar ist ein kleines Städtchen, das für seine schönen Seen bekannt ist. Es wurde vom Sekretariat für Tourismus in Mexiko zu einem Pueblo Mágico ausgezeichnet. Pueblos Mágico sind Orte in Mexiko, die als besonders sehenswert angesehen werden.

Nach der Ankunft sind Estefania und ich direkt zu unserer Unterkunft gegangen. Wir haben ein Zimmer für knapp 23 Euro im Vias Maya Hostel gebucht. Dieses lag etwas außerhalb des Stadtzentrums, daher mussten wir erstmal einen kleinen Fußmarsch hinlegen. Dort angekommen hat uns dann aber eine ganz liebe Familie empfangen, die ein paar Zimmer auf ihrem relativ großen Grundstück als Unterkünfte anbieten. Uns wurde direkt angeboten die Küche zu verwenden, wenn wir einmal etwas kochen wollen. Das Zimmer war sauber, hatte eine Klimanlage und eigenes Bad/Dusche.
Nachdem wir das Zimmer bezogen hatten, hat uns die Eigentümerin eine kostenlose Rundfahrt in ihrem Pickup angeboten. Wir sind knapp 15 Minuten durch Bacalar gefahren und sie hat uns alle wichtigen Punkte und ihre Lieblings-Bars/Restaurants gezeigt. Uns war vor allem wichtig wie man zur Lagune von Bacalar gelangt, der See welcher direkt an der Stadt gelegen ist. Sie hat uns alle Zugänge zum See gezeigt, die alle unterschiedliche Eintrittspreise haben. Der günstigste war mit 20 Pesos der Balneario Ecológico. Nachdem sie uns wieder am Hostel abgesetzt hat, sind wir zu Fuß direkt dort hin. Der See ist wirklich super schön und wir haben dort viele Stunden im Wasser verbracht, da es an diesem Tag so heiß war, dass es nur im Schatten oder im Wasser länger auszuhalten war und Schatten gab es dort so gut wie keinen. Sogar für sie war es zu heiß und wenn es für Mexikaner schon zu heiß ist, muss das schon was heißen. Das Wasser war übrigens Süßwasser, was ich nicht erwartet hatte, da mir gesagt wurde dass der See mit dem Meer verbunden war.





Das schöne hier war auch, dass man bis zu 30 Meter ins Wasser gehen konnte ohne auf Steine oder Pflanzen zu treten. Die gibt es dort einfach nicht, sondern nur feiner weißer Sand 😅. Als es dann gegen Nachmittag etwas abgekühlt hat, sind wir zur Festung San Felipe gegangen.




Diese Festung liegt inmitten der Stadt und wurde im 18 Jahrhundert zum Schutz vor Piraten errichtet. In der Festung befindet sich ein ein kleines Museum, in dem man etwas über die Geschichte der Stadt vor, während und nach der spanischen Kolonialzeit erfahren kann. Der Eintritt ist hier für Mexikaner und Ausländer unterschiedlich. Ich glaube für mich hat es 100 Peso gekostet, aber sicher bin ich mir nicht. Von hier aus hat man auch einen sehr guten Blick auf die Lagune.




Dann sind wir weiter ins Stadtzentrum und hier habe ich meine erste Marquesita gegessen. Das ist so eine Art gerollter Waffelteig mit verschiedenen Füllungen, die man sich individuell zusammenstellen kann. Unsere hatte so eine Art Frischkäse, Erdbeeren und gerieben Käse. Ich war erst etwas skeptisch, aber es hat total gut geschmeckt und ich werde mir sowas bestimmt nochmal kaufen 😊. Danach haben wir noch die Atmosphäre am Abend auf dem Zentrumsplatz mit einem Bier genossen. Zum Abschluss des Tages wollten wir noch ein paar Tacos essen. Wir sind dafür weg vom Zentrum und rein in die kleinen Straßen im mittleren Staftgebiet gegangen. Dort findet man meistens die Plätze wo auch die Einheimischen essen gehen und dementsprechend sind die Preise dort um einiges geringer.



Am nächsten Tag erwartete uns dann etwas besonderes. Um 12:00 Uhr Ortszeit konnte man eine ringförmige Sonnenfinsternis beobachten. Nach dem selbstgemachten Frühstück im Hostel unter Aufsicht des süßen Hostel-Hundes Browny haben wir uns dann auf den Weg zur Lagune gemacht, um dort die Sonnenfinsternis zu beobachten und noch etwas das Wasser zu genießen.




Am See angekommen haben wir uns eine besondere Brille gekauft, mit der man direkt in die Sonne schauen kann, um die Sonnenfinsternis live zu beobachten und es war wirklich cool mit anzusehen wie sich der Mond langsam vor die Sonne schob. Ich habe versucht ein Foto davon mit dem Handy zu machen, indem ich die Brille vor die Linse gehalten habe, aber es hat nur so halb funktioniert. Aber sehr selbst:






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