17.02. – 19.02.24: Guanajuato

Kurzer Zwischenstopp in Morelia

Nach meiner kleinen Rundreise durch San Luis Potosi machte ich einen erneuten Abstecher nach Morelia, um dort gemeinsam mit Karen ihren Geburtstag zu feiern. Ich entschied mich dazu nach ihrem Geburtstag noch ein paar Tage in Morelia zu bleiben, da die letzten Tage in San Luis Potosi doch sehr intensiv waren. So verbrachte ich insgesamt 6 weitere Nächte in meiner Lieblingsunterkunft in Morelia, der Estancia Maria Bonita. Ich verbrachte die Zeit hauptsächlich damit Sachen mit Karen zu unternehmen. Wir gingen abends viel gemeinsam Essen oder trafen uns einfach auf ein Bier in der Stadt. Tagsüber musste sie natürlich arbeiten und ich nutzte die Zeit, um an meinen Reiseberichten zu schreiben. Ich hatte auch ordentlich was aufzuholen.

Außerdem planten wir gemeinsam meine Weiterreise und kamen beide zu dem Entschluss, dass der Bundesstaat Guanajuato einen Besuch wert wäre. Und so kam es dann, dass wir das Wochenende vom 17.02/18.02. gemeinsam in Guanajuato verbrachten, da sie an diesem Wochenende noch nichts vorhatte und wir noch einmal etwas gemeinsam unternehmen wollten.

Über die Stadt Guanajuato

Guanajuato ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates und das, obwohl es gerade einmal 72.000 Einwohner hat und nach León de los Aldama mit 1.6 Millionen Einwohnern mit großem Abstand nur die zweitgrößte Stadt des Bundesstaates ist. Guanajuato spielte allerdings historisch eine weitaus größere Rolle als León und darf sich deshalb weiterhin Hauptstadt nennen.

Aber was ist so besonders an Guanajuato? Bereits im 16. Jahrhundert entdeckten die Spanier in den Bergen rund um die Stadt Guanajuato, die vorher vom Stamm der Chichimeca bewohnt war, riesige Silber- und Goldvorkommen, was zu einem sprunghaften Wachstum der Stadt führte. Bis zum 18. Jahrhundert war Guanajuato das wichtigste Silbergewinnungszentrum der Welt und noch heute lässt sich der damalige Reichtum anhand seiner beeindruckenden barrocken Gebäude erahnen.

Aber nicht nur wirtschaftlich, sondern auch historisch gesehen spielte Guanajuato eine große Rolle. Hier fand während des mexikanischen Unabhängigkeitskrieges im Jahr 1810 das Massaker in der Alhóndiga de Granaditas statt. Doch dazu später mehr.

Unsere Reise nach Guanajuato

Karen und ich trafen uns am 17.02. morgens am Busbahnhof von Morelia. Von dort aus fuhren wir mit dem Bus direkt nach Guanajuato. Die Busfahrt mit dem Busunternehmen Primera Plus dauerte 3 Stunden und kostete stolze 315 Pesos. Primera Plus gehört aber auch zu den Busunternehmen mit den komfortabelsten Bussen und daher sind die Preise in der Regel etwas höher. Vom etwas außerhalb des Stadtkerns gelegenen Busbahnhof in Guanajuato nahmen wir dann einen Linienbus, der uns für 11 Pesos direkt ins Stadtzentrum brachte.

Unsere Unterkunft in Guanajuato

Wir entschieden uns mit dem Hostel Casa Lupita für eine sehr zentrale Unterkunft. Die Nacht hier kostete uns beide insgesamt 700 Pesos. Wir waren mit unserem Aufenthalt hier sehr zufrieden. Die Anlage war sehr schön eingerichtet und alles war sehr sauber. Auch von den anderen Gästen bekamen wir kaum was mit. Wir waren zwar wirklich nur zum Schlafen hier und tagsüber immer unterwegs, aber auch abends war hier kaum was los.

Wenn man nach einem aktiven, sozialen Hostel in Guanajuato Ausschau hält, ist dieses Hostel eher eine schlechte Wahl. Obwohl es mitten im Zentrum lag, war es nachts relativ ruhig. Nur ein nicht zuzuordnendes Tier der Familie über uns machte mitten in der Nacht Kratzgeräusche, was uns eine Weile lang wachhielt. Aber ansonsten war hier alles super.

Das Hostel Casa Lupita

Rundgang durch die Stadt

Karen musste am nächsten Tag bereits wieder nach Morelia und so blieben uns der Rest vom Samstag und die erste Hälfte vom Sonntag für gemeinsame Unternehmungen. Ich hingegen blieb noch eine Nacht länger. Wir begannen mit einem kleinen Stadtrundgang. Bevor wir losgingen, machten wir allerdings einen Stopp in einem Restaurant in dem Karen schon immer einmal Essen wollte.

Im Casa Valadez inmitten des Stadtzentrum bekommt man seit 1950 exzellentes internationales Essen aufgetischt. Dieses Restaurant gehört zu den 50 besten Restaurants in ganz Mexiko. Also mal was ganz anderes als Tacos, Quesedillas und Tamales. Preislich zwar nicht unbedingt in meinem Budget, aber die ein oder andere Ausnahme sollte ja drin sein. Und schaut doch auf den Fotos wie glücklich sie ist. Schon deshalb hat es sich doch gelohnt. Und das Essen war einfach super lecker. Sie hat sich ein 5 Gänge Menü bestellt und alles, was sie aufgetischt bekam war einfach erstklassig.

Nach der Stärkung ging es dann weiter. Nur ein paar Meter vom Restaurant entfernt liegt das Teatro Juárez, ein historisches Theater aus dem späten 19. Jahrhundert. Direkt vor dem Theater gelegen befindet sich der Jardín de la Union. Ein kleiner schicker Park mit einer Reihe Cafés und Restaurants. Alles sieht hier sehr sauber, gepflegt und einladend aus. Ich habe hier später ein paar Mal gesessen und bei einem Kaffee meine Reiseplanung betrieben.

Teatro Juarez mit Jardín de la Union

Anschließend ging es weiter zum größten Platz in Guanajuato, dem Plaza de la Paz. Auf den Straßen waren noch ein paar coole Sachen aufgestellt, um ein paar schöne Erinnerungsfotos zu machen. Hier mal ein paar Eindrücke:

Am Plaza de la Paz befindet sich ebenfalls die größte und wichtigste Kirche in Guanajuato, die Basilica Colegiata de Nuestra Senora de Guanajuato aus dem Jahr 1696. Diese Kirche befindet sich direkt vor der Gedenktafel, die das Zentrum von Guanajuato zum Weltkulturerbe erklärt. Der Plaza de la Paz als auch der Platz vor dem Theater sind wohl die lebhaftesten Straßen der Stadt. Hier ist ganz schön was los und Karen meinte, das wäre nichts im Vergleich zur Hochsaison. Ich hatte schon manchmal das Gefühl, dass mir etwas zu viel Menschen auf den Straßen unterwegs waren. Das kommt vielleicht auf meinen Fotos nicht so gut rüber, da ich unterbewusst immer versucht habe möglichst wenig Menschen und Autos auf meinen Fotos zu haben. Aber schön ist diese zentrale Zone allemal.

Am Plaza de la Paz

Am Plaza de la Paz findet man außerdem viele Gelegenheiten einen Kaffee zu trinken oder auch essen zu gehen. Wir sind an dieser Stelle auf Menschen in Kostümen gestoßen, mit denen man gegen ein kleines Trinkgeld ein Foto machen konnte. Besonders kreativ fand ich eine Person, die sich als Rasen/Gras verkleidet hatte. Nicht mal ein Gesicht hatte er. Das fand ich so cool, dass ich gleich ein Foto mit ihm gemacht hab. Schaut doch mal, wie das Gras dort steht und auf Kundschaft wartet.

Nur ein paar Meter vom Plaza de la Paz entfernt findet man die Universität von Guanajuato. Diese entstand ursprünglich aus einer Jesuitenschule und hat aktuell um die 26.000 Studenten in 122 Studienfächern. Sie ist mit ganzen 4 Standorten in der Stadt vertreten, wobei dieses Gebäude das Hauptgebäude ist. Guanajuato zählt deshalb auch als Studentenstadt. Kleines Detail am Rande: Die Universität kooperiert mit der Universität Regensburg und der Fachhochschule Dortmund.

Am Hauptgebäude der Universität Guanajuato

Callejoneada durch die Gassen von Guanajuato

Und an dieser Stelle möchte ich auch gleich zu unserer Abendplanung kommen. Wir hatten uns nämlich Ticket für die traditionellen Callejoneadas geholt. Dies sind kleine Stadtrundgänge durch die wichtigsten Gassen Guanajuatos, die von Studenten der Universität durchgeführt werden. Man geht dabei allerdings nicht einfach durch die Stadt, sondern es wird an verschiedenen wichtigen Stationen Halt gemacht und die Studenten tragen Legenden der Stadt in sehr humorvoller Weise vor. Es wird an mehreren Stellen getanzt, getrunken und gesungen. Also alles sehr interaktiv und vor allem sehr lustig. Die Studenten spielen beim Spaziergang durch die Stadt laufend auf ihren Instrumenten Musik und es war cool diese Tradition einmal mitgemacht zu haben. Die Tickets kosten rund 80 Pesos pro Person. Die Rundgänge starten um 16:00 Uhr und die letzte Tour findet gegen 22:00 Uhr statt. Da die Callejoneadas nicht jeden Tag stattfinden ist es ratsam sich vorher darüber zu informieren, ob an dem Tag, an dem man mitmachen möchte auch wirklich eine Callejoneada stattfindet. Treffen ist aber immer am Teatro Juaréz und eine Callejoneada dauert circa 1.5 Stunden. Danach ging es dann für uns zurück ins Hotel, da wir beide schön sehr müde vom langen Tag waren.

Aufstieg zum El Piplia

Bereits zu Beginn hatte ich schon die Schlacht in der Alhóndiga de Granadita im Jahr 1810 erwähnt. Nun zu den Details: In diesem Getreidespeicher suchten spanische Royalisten Zuflucht vor den Soldaten des Freiheitskämpfers Miguel Hidalgo. Die Armee von Miguel Hidalgo kämpfte eine Schlacht gegen die royalistischen Soldaten der Provinz, die sie auch gewannen. Anschließend fielen die Soldaten Hidalgos mit Hilfe eines Bergarbeiters, der sich den Aufständigen anschloss, in den Getreidespeicher ein und massakrierten alle dort alle Spanier. Der Legende nach trug dieser Bergarbeiter, auch El Piplia genannt, einen schweren Gesteinsbrocken auf dem Rücken, um sich vor dem Kreuzfeuer zu schützen. Mit einer Fackel, die er bei sich trug, steckte er die Eingangstür in Brand und ebnete so den Weg in den Getreidespeicher und sorgte damit für den anschließenden Sieg über die spanischen Royalisten. Warum erzähle ich das alles so ausführlich fragt ihr euch vielleicht? Es ist so, dass in Erinnerung an den tapferen Bergarbeiter El Piplia wurde eine riesige Statue errichtet, die gleichzeitig das Wahrzeichen der Stadt darstellt.

Und genau diese Statue wollten wir heute besichtigen. Karens Bus zurück nach Morelia für gegen 15:00 Uhr, daher musste wir relativ früh hoch. Um zur Statue El Piplia zu gelangen, die sich gleichzeitig auf einer Aussichtsplattform befindet, von wo aus man eine super Aussicht auf die Stadt hat, muss man nämlich erst einmal einen Pfad aus kleinen schmalen Gassen hinaufsteigen. Und das war bei der Hitze ganz schön anstrengend, vor allem nach dem Frühstück. Für diejenigen, die nicht ganz so gut zu Fuß sind, gibt es auch die Möglichkeit eine Stadtseilbahn zu benutzen. Diese startet direkt hinter dem Teatro Juaréz und bringt einen direkt nach oben zur Aussichtsplattform. Das Rundticket kostet circa 70 Pesos. Wir sind natürlich zu Fuß gegangen, da wir ja noch jung und gesund sind. Zur Belohnung gab es dann oben für uns noch eine Michelada.

Am Aussichtspunkt El Piplia

Besuch des Casa de Tia Aura

Wir machten uns anschließend wieder auf den Weg nach unten, um unsere letzte gemeinsame Station für heute zu erreichen. Und zwar gingen wir zu einem kleinen Gespensterhaus, dem Casa de la Tia Aura. Karen war hier bereits schon einmal, aber da war sie noch sehr klein und konnte sich kaum daran erinnern. Nach knapp 25 Minuten Fußweg vom Stadtzentrum aus erreicht man das von außen sehr unscheinbare Haus. Der Eintritt kostet 45 Pesos und in einer Führung, die etwa 30 Minuten dauert wird einem mit vielen kleinen Schreckmomenten die Geschichte dieses mysteriösen Ortes erklärt. Fotos habe ich dort natürlich keine gemacht, da es auch auf Grund der Dunkelheit gar nicht möglich war. Außerdem wollte ich mich voll auf die Geschichte unseres Guides konzentrieren. Bei einem Besuch in Guanajuato kann ich dieses kleine Erlebnis auf jeden Fall empfehlen. Jeder der sich gerne gruselt und erschreckt ist hier bestens aufgehoben. Karen hat sich auf jeden Fall einige Male zur Belustigung ihrer selbst als auch der gesamten Gruppe (etwa 8 Leute) ziemlich doll erschrocken. Es war wirklich sehr witzig.

Anschließend gingen wir wieder zurück zum Zentrum damit Karen rechtzeitig ihren Bus bekam. Gegen 15:00 Uhr verließ sie Guanajuato wieder Richtung Morelia und damit verabschiedete ich mich bereits zum zweiten Mal von ihr.

Kleine Museumstour und Besuch des Miradors bei Nacht.

Bereits am Aussichtspunkt hatte ich mir einen Platz in einer kleinen Museumstour reserviert. Mein Hauptanliegen war es, das bekannteste Museum von Guanajuato, das Mumien-Museum, zu besichtigen. Los ging es um 16:00 Uhr und unser Guide sowie ein Pärchen aus Michoacan und ich machten uns im Kombi auf den Weg. So ganz genau wusste ich nicht, was mich erwartet, da ich ehrlicherweise beim Gespräch zwischen dem Guide und Karen nur mit einem Ohr zugehört hatte. Dementsprechend war alles was folgte eine Überraschung für mich.

Wir starten die Tour mit einer Besichtigung eines weiteren Geisterhauses, dem La Casa de los Lamentos (Das Haus der Klagelieder), welches so ähnlich aufgebaut war wie das Haus der Tia Aura. Dieses Anwesen gehörte der Legende nach einem Mann der schwarze Magie betrieb, um mit seiner ermordeten Frau Kontakt aufzunehmen. Dies gelang ihm allerdings nicht und man fand in seinem Anwesen später diverse Knochen von Personen, die seinen Ritualen zum Opfer fielen. Heutzutage wird das Haus als Museum verwendet und es wird einem in einer spannenden Tour durch das Haus die Legende erläutert. Wichtig an dieser Stelle für alle, die solch eine Tour machen wollen: Die Eintrittspreise zu sämtlichen Haltestellen der Tour sind im Preis (circa 200 Pesos) nicht inbegriffen und müssen vor Ort gezahlt werden (meist so um die 50 Pesos). Auch dieses Haus war sein Geld auf jeden Fall wert und auch in diesem Haus wird man sich das ein oder andere Mal erschrecken.

Danach ging es wieder zum Kombi und zu unserem nächsten Halt: dem Museo Casa El Purgatorio; einem Foltermuseum. Dieses beherbergt eine Sammlung von Objekten und Artefakten aus der Zeit der Heiligen Inquisition. Bei einem kurzen Erzählrundgang werden einem interessante Geschichten erzählt und man erfährt, wie diese Objekte früher genutzt wurden. An einigen Stellen kann man sie (unter Anleitung des Guides) auch benutzen. Der Rundgang dauerte circa 30 Minuten und kostete 50 Pesos. Wer sich für diese doch sehr dunklen Dinge dieser Epoche interessiert, kommt hier sicher auf seine Kosten. Ich fands ganz interessant, aber umgehauen hats mich auch nicht.

Die dritte und damit vorletzte Station für heute war die Besichtigung eines alten Minenschachts einer Silbermine. Auch hier wurde wieder ein Entgelt in Höhe von 70 Pesos fällig. Während des etwa 15-minütigen Abstiegs erklärte uns unser Guide vor Ort etwas über die Geschichte der Silber- und Goldminen in Guanajuato und wie hier damals gearbeitet wurde. Unten angekommen schaltete er auch einmal kurz das Licht aus und man bekam einen Eindruck davon wie bedrückend es gewesen sein muss hier unten nur unter dem Einsatz von Kerzenlicht gearbeitet zu haben. Für mich persönlich war die Mine das Highlight der Tour. Es ging wirklich tief hinunter und es war ein cooles Erlebnis.

Zu guter Letzt ging es dann noch einmal zum Aussichtspunkt El Piplia. Dieses mal allerdings bei Einbruch der Dunkelheit. Wir tranken hier noch die letzten Bier und genossen den Ausblick auf die leuchtende Stadt.

Unsere kleine Tourgruppe

Damit war die Tour dann beendet und zusammengenommen muss ich sagen, dass es sich schon gelohnt hat. Für 200 Pesos sind wir doch ziemlich viel herumgekommen und wenn man standhaft bleibt und an den diversen Geschäften, an denen man rausgelassen wird nichts kauft, dann ist es auf jeden Fall sein Geld wert auch wenn man bei den einzelnen Stationen Eintritt zahlen muss. Aber eine Sache fehlte natürlich und das war das Mumien-Museum. Dieses war wohl anscheinend nicht Teil der Tour (auch zum Erstaunen von Karen) und somit musste ich das am nächsten Tag früh morgens natürlich noch einmal los.

Das Mumien-Museum Guanajuato

Bei den Mumien, die in diesem Museum ausgestellt sind, handelt es sich um natürlich mumifizierte Körper, die im Jahr 1833 nach dem Ausbruch der Cholera in Guanajuato begraben wurden. Die Körper wurden während des späten 19. und im Laufe des 20. Jahrhunderts wieder ausgegraben. Vorerst wurden die mumifizierten Körper lediglich im Haus gelagert, aus welchem dann im Laufe der Zeit das Museum entstand.

Man findet Mumien verschiedenen Alters reichend von Kindern bis hin zu sehr alten Menschen. Es gibt Mumien von schwangeren Frauen und auch einen mumifizierten Fetus, welcher als kleinste Mumie der Welt gilt.

Insgesamt sind hier 119 Mumien ausgestellt und während der Tour die 100 Pesos kostet erfährt man alles Wissenswerte rund um die Geschichte der jeweiligen mumifizierten Körper. Es empfiehlt sich früh vor Ort zu sein, da das Museum unter Touristen sehr beliebt es und es nach Mittag hier sehr sehr voll sein kann (sieht man bereits am Eingangsbereich).

Der Eingangsbereich zum Museum

Ich war um 9:00 Uhr morgens zur Öffnungszeit dort und hatte das gemeinsam mit 6 anderen Besuchern fasts für mich. Für mich war dieser Besuch einmalig. Ich war bisher noch nie in einem Mumien-Museum und fand es extrem spannend etwas über den Entstehungsprozess der Mumien und deren individuellen Geschichten bzw. Schicksale zu erfahren. Es war aber auch schon etwas unheimlich. Vor allem die häufig weit aufgerissenen Münder der Körper fand ich schon etwas beängstigend. Ein Besuch dieses Museums ist meiner Meinung nach ein absolutes Muss, wenn man in Guanajuato ist.

Damit ging mein Besuch in Guanajuato zu Ende und gegen 13:00 Uhr machte ich mich dann auf meine Weiterreise. Für mich ging es für ein paar Tage zurück nach Mexiko City, um mich dort mit Freunden aus meiner Schulzeit zu treffen. Es war zwar ein ziemlicher Umweg für mich wieder zurück nach Mexico City zu fahren, aber wie cool ist es denn bitte auf so einer Reise 2 Schulfreunde wiederzusehen. Aber mehr dazu im nächsten Artikel.

Und zu guter Letzt wie immer noch ein paar Fotos aus Guanajuato für euch:

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